TENS-Therapie für Tiere – Sanfte Schmerztherapie & Muskelentspannung – beim Hausbesuch

Die Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS) ist eine schonende, schmerzfreie Form der Elektrotherapie, die in der modernen mobilen Tierphysiotherapie sowohl bei Hunden als auch bei Pferden erfolgreich eingesetzt wird. Die Behandlung erfolgt stressfrei direkt bei Ihnen vor Ort im Hausbesuch oder im Stall. Über sanfte Impulsströme werden körpereigene Mechanismen zur Schmerzlinderung aktiviert und verkrampfte Muskelpartien tiefgreifend entspannt.
Wann hilft TENS meinem Tier?
Die TENS-Behandlung eignet sich hervorragend als Begleittherapie bei chronischen und akuten Beschwerden des Bewegungsapparates:
- Schmerzlinderung: Bei Arthrose, HD/ED, Spondylose oder Rückenbeschwerden
- Muskelentspannung: Lösen von hartnäckigen Myogelosen (Muskelverhärtungen)
- Rehabilitation: Nach Operationen oder Verletzungen zur Schmerzdämpfung
- Gelenkmobilisierung: Perfekte Vorbereitung verhärteter Gewebe für anschließende manuelle Therapien
Stressfreie TENS-Behandlung direkt bei Ihnen vor Ort
Besonders für schmerzempfindliche, ältere oder transportempfindliche Tiere ist die TENS-Anwendung im Hausbesuch ideal. Ohne den Stress einer Anfahrt oder das Einsteigen ins Auto kann sich der Patient in seiner vertrauten Umgebung vollkommen entspannen, wodurch die Elektrotherapie noch effektiver wirkt.
Effektive Vorbereitung auf die manuelle Therapie
Ein besonderer Vorteil der TENS-Therapie liegt in der schmerzstillenden und durchblutungsfördernden Wirkung. Durch die tiefenwirksame Erwärmung und Entspannung der Muskulatur lassen sich verhärtete Strukturen im Anschluss deutlich einfacher und schonender manuell behandeln – zum Beispiel bei der Mobilisierung blockierter Gelenke oder des Iliosakralgelenks (ISG).
Praxisbeispiel: TENS & ISG-Mobilisierung bei einer Senioren-Stute
Wie die TENS-Therapie im Rahmen eines Stallbesuchs abläuft und wie sie mit manueller Physiotherapie kombiniert wird, zeigt dieses Behandlungsbeispiel an einer älteren Stute mit Bewegungseinschränkungen im Rücken- und Beckenbereich:
Schritt 1–3 (Elektrotherapie): Die TENS-Elektroden werden gezielt auf den schmerzhaften Muskelarealen des Rückens platziert. Die sanften Impulse fördern die Durchblutung und lockern das Gewebe spürbar auf.
Schritt 4–5 (Manuelle Mobilisierung): Nach der TENS-Behandlung ist die Rücken- und Kruppenmuskulatur optimal aufgewärmt. Das Iliosakralgelenk (ISG) lässt sich nun sanft, schmerzarm und nachhaltig deblockieren und mobilisieren.






